Mehr als nur Ingenieur

Der Klassiker der Produktionstechnik ist die Fachausrichtung der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung im Bereich Metall­ und Elektrotechnik sowie anderen Branchen der Fertigungsindustrie. Klingt komisch, ist aber so!

Produktionstechnik 

Foto: ipopba -­ stock.adobe.com

Genau dein Ding, wenn:

-du Spaß an Elektrotechnik hast
-Physik und Mathe Musik in deinen
Ohren sind
-du technologische Fertigungsprozesse vertiefen möchtest

Eher nichts für dich, wenn:

-dich Maschinenbau eher semi
interessiert
-Theorie und Praxis ein nicht
entwirrbarer Schnürsenkel sind
-du außerhalb einer Produktionshalle arbeiten möchtest

 

Über das Studium

Eine gute Planung ist das A und O,

der Beruf des Produktionstechnikers beinhaltet nicht nur die Instandhaltung und Überwachung der notwendigen
Geräte und Anlagen in Unternehmen, sondern setzt ein großes Wissen der technischen Gesamtsysteme voraus. Hier kommt der in dir steckende Ingenieur zum Einsatz, der seinen Wissens­ und Erfahrungsschatz aus der Produktionstechnik einsetzt. Wenn diese Eigenschaften noch in dir schlummern, bist du hier richtig.

Wie komme ich dorthin?

Über einen Dualen Studiengang hast du die Möglichkeit, deine Fähigkeiten in den verschiedensten Bereichen der Produktionstechnik zu vertiefen. Neben deinen Grundlagen im Maschinenbaustudium schaust du in Bereiche wie Konstruktionslehre, Fertigungstechnik und Werkstoffkunde hinein. Planung und Steuerung technologischer Fertigungsprozesse, Arbeitsvorbereitung und Produktionsplanung gehören ebenfalls zu deiner Grundausbildung. Betriebswirtschaftliche Fächer, Technisches Englisch, Informatik und Laborpraktika runden das Studium ab.

Als Produktionstechniker wird dir auch das umfassende System des Qualitätsmanagements vermittelt.

In Thüringen bietet die Duale Hochschule Gera ­Eisenach (DHGE), eine staatliche Hochschule des Freistaat Thüringens, einen solchen praxisintegrierten Studiengang an. In den Praxissemestern können die Studierenden ihr theoretisches Wissen anwenden und lernen von ihren Praxispartnern, wie mit Produkten und Fertigungstechniken umgegangen wird. Das Partnerunternehmen leitet die Studierenden an und setzt reale technische Projekte um.

Das Studium findet in ca. vierteljährlichen Phasen sowie bei den Praxispartnern statt.

Du studierst und kannst in deinen Praxissemestern die ersten Projekte praktisch umsetzen. Deine Bachelorarbeit schreibst und erstellst du bei deinem Praxispartner.

Die Berufsaussichten kann man wunderbar in zwei Kategorien unterteilen:

„Einsatzschwerpunkte“, (dazu gehören alle Bereiche der Betriebsmittelkonstruktion und Wirtschaft, Disposition, vorzugsweise in Produktionsunternehmen, fachliche Betreuung von Lieferanten und Kunden) und „Branchen“ (hier zählen Maschinen­, Fahrzeug­, Flugzeug­ und Schiffbau, Konsumgüter und Nahrungsmittelunternehmen etc. dazu). Wenn dich einzelne Begriffe/Zauberwörter nicht mehr loslassen, so hast du womöglich dein Berufsbild für dich entdeckt und kannst nun loslegen! (ba)

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