Alexa, finde mein Studium

Dass in der Technik etwas automatisch läuft, heißt nicht, dass der Mensch nichts mehr zu tun hat. Schließlich muss der Technik erst einmal gesagt werden, was sie und wie sie etwas tun soll. Und dann muss die Technik natürlich auch noch dazu befähigt werden. Alexa, schalte das Licht ein – die Bedienung ist ein Kinderspiel, aber die Entwicklung gar nicht so einfach. Sie erfordert eine umfassende Ausbildung – zum Beispiel das Studium Automatisierung und Elektronikentwicklung, wie es an der Hochschule Nordhausen angeboten wird.

Automatisierung und Elektronikentwicklung

Foto: peshkova – stock.adobe.com

Genau dein Ding, wenn:

  • du dich sehr für Technik interessiert.
  • du Alexa nicht das Kommando überlassen willst in dir ein kleiner Tüftler steckt.

Eher nichts für dich, wenn:

  • dir bei Technik nur wichtig ist, dass sie funktioniert, nicht wie.
  • du es mit Mathe, Physik und Informatik nicht so hast.

 

Über das Studium

Der Studiengang Automatisierung und Elektronikentwicklung ist genau das Richtige für Technikfans,

die lernen möchten, mithilfe der neuesten Tools Automatisierungssysteme zu entwerfen und gleichzeitig elektronische Schaltungen und Geräte zu entwickeln – auch die Entwicklung der zugehörigen Software sowie das Design und die Fertigung von Leiterplatten (Elektroniktechnologie) gehören zum Aufgabenfeld dazu.

Da kaum noch ein Bereich der Technik ohne Automation auskommt, ist die Ausbildung auch entsprechend vielfältig.

Sie umfasst die Schwerpunkte Prozesse, Fertigung, Gebäude, Energiesysteme, Fahrzeuge und Fluggeräte. Das wirkt sich natürlich auch auf den Umfang der Studieninhalte aus: Von Elektrotechnik, Informatik, Programmierung und Mechanik über Physik, Ingenieurmathematik, Mess‐ und Regeltechnik, Robotik, Antriebstechnik, Mirkoprozessorentechnik, Schaltungstechnik bis hin zu Netzwerken, Kommunikationstechnik und Internettechnologie ist alles dabei.

Klar, dass man hier ohne Interesse an Technik und Co. nicht weit kommt.

Außerdem schadet ein bisschen Erfindergeist und Spaß am Tüfteln nicht. Dafür gibt’s dann auch ein Nordhäuser Spezialangebot. Und zwar: Entwicklung, Bau und Anwendungen von Flugrobotern. Außerdem lockern Laborpraktika, Betriebspraktika und Exkursionen den Studienalltag auf – und sorgen gleichzeitig für einen engen Bezug zur Praxis.

Wer die sieben Semester des Studiums dann erfolgreich absolviert hat, darf sich Bachelor of Engineering nennen und ins Berufsleben starten.

Aufgabenbereiche finden sich in der Entwicklung von Robotern, Maschinensteuerungen und intelligenten Steuerungen für den Wohnbereich, von elektronischer Haushaltstechnik und Unterhaltungselektronik, Elektronik für Fahrzeuge, Flugzeuge, Lokomotiven und Schiffe, leistungselektronische Baugruppen für die Energieversorgung und regenerative Technik, Kommunikationstechnik, Computertechnik und ‐programme und bei elektronische Baugruppen zur Wetterbeobachtung und Umweltüberwachung.

Aber auch im Bereich Elektronik für das Gesundheitsmonitoring und für die Verbesserung der Lebensbedingungen ergeben sich vielfältige Aufgabenfelder. Wem das noch nicht reicht, der kann sich durch ein anschließendes Masterstudium in einer der verschiedenen Ingenieurwissenschaften noch weiterqualifizieren.

Der Bewerbungszeitraum 

für diesen Studiengang läuft vom 15. Mai bis zum 30. September. Der Studienbeginn ist immer jeweils zum Wintersemester möglich (mü)

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