Dustin, der Waren-Experte

Ladentür auf, ein breites Sortiment soweit das Auge reicht. Ein netter Verkäufer namens Dustin heißt dich willkommen, die Dosen stehen perfekt im Regal und dir läuft das Wasser im Mund zusammen, weil du nicht weißt, was du heute essen sollst. Das Aufgabenfeld eines Verkäufers reicht vom Bestücken und Sauberhalten der Obst- und Gemüse-Theken, Wareverräumen, Kassieren, bis hin zu Kundengesprächen. Warum Dustin eine Ausbildung zum Verkäufer bei Aldi macht, erzählt er uns jetzt.

Verkäufer (m/w/d)

Worum gehts?

Als Verkäufer arbeitest du im Einzelhandel, kennst die Produkte, verräumst Ware, führst Kundengespräche, machst Vorbestellungen, nimmst Reklamationen an und kassierst.

Dauer: 2 Jahre

Voraussetzungen:

Du solltest ein selbstbewusstes Auftreten haben, für die Kunden mitdenken, kreativ sein und in stressigen Situationen Ruhe bewahren können.

Chancen:

Mit Abschluss deiner Ausbildung kannst du Weiterbildungen zum Handelsfachwirt oder Regionalverkaufsleiter machen. Wenn du Abitur hast, kannst du in Richtung BWL studieren.

Foto: Aldi

Dustin erzählt uns von seiner Ausbildung:

Wenn Dustin das T-Shirt von Aldi überzieht, ist er nicht mehr nur Dustin, der Auszubildende:

„Ich fühle mich durch meine Arbeitskleidung mit dem Laden verbunden und trage dies auch mit einer großen Verantwortung, ich weiß, dass ich etwas repräsentiere und dem Kunden gegenüberstehe. Dementsprechend muss ich mich auch verhalten – verantwortungsvoll. Mit meinem T-Shirt bin ich im Berufsalltag Dustin. Aber auch wenn ich privat einkaufen gehe, erkennen mich die Aldi-Stammkunden und ich werde Dinge gefragt. Unsichtbar bin ich dann nicht.“

Bevor Dustin die Ausbildung angefangen hat, hatten bereits viele seiner Freunde die Ausbildung zum Verkäufer begonnen und ihm dazu geraten.

„Mich fasziniert an dem Berufsfeld, dass jeder Tag anders ist und welche Aufgaben dahinterstecken, die man als Kunde beim Einkaufen gar nicht wahrnimmt. Vor allem macht es mir sehr viel Spaß, Kundengespräche zu führen und Menschen zu helfen, zufrieden aus dem Markt zu gehen. Der Beruf passt zu mir, weil ich ein offener Mensch bin, der gerne interagiert“, mit Leidenschaft und Neugierde ist Dustin bei seiner Ausbildung.

Während der ersten zwei Ausbildungsjahre ist Dustin im Wechsel in der Berufsschule, ein bis zwei Mal pro Woche, und lernt die Theorie.

Die restlichen Tage ist er im Betrieb praktisch unterwegs. Ein Schwerpunkt in der Theorie ist: „Wie präsentiere ich die Ware? In welcher  Reihenfolge werden Waren präsentiert und verräumt?“ Im letzten Lehrjahr ist Personalwesen dabei: „Wie leite ich später selbst einen Markt“. Klar, in der Ausbildung lernt Dustin über eine Schulung auch, die Kasse zu bedienen. Ganz cool berichtet er: „Im Endeffekt ist es learning by doing. Am selben Tag bekommt man die Funktionen der Kasse gezeigt und dann wird man an die Kasse gesetzt, mit einem erfahrenen Kollegen als Hilfestellung. Und dann geht´s richtig los.“


Dustins Anekdote:

„Auf einmal gab es bei einem starken Gewitter einen Stromausfall und wir standen mit den Kunden im Dunkeln. Gut, dass es die Notstromgeneratoren gibt. Die Kunden haben wir leider bitten müssen, den Laden zu verlassen. Die Ware mussten wir wieder in die Kühlschränke zurückzustellen, weil die Kassen auch nicht funktioniert haben. Und dann hieß es, abwarten. Denn keiner wusste, wie lange das Gewitter dauern würde. Das war echt ein Erlebnis. Es ist ein ungewohnter Zustand, statt in einem hellerleuchteten Verkaufsraum auf einmal völlig im Dunkeln zu stehen.“


Auf die Frage, was sich Dustin für seinen Beruf wünscht, ist es vor allem, dass der Beruf nicht weiterhin mit negativem Image betrachtet wird:

„Hier stecken so viele Tätigkeiten und Verantwortung dahinter, die der Kunde gar nicht sieht. Es bedeutet viel mehr, einen Markt so zu bestücken, damit er für die Kundschaft einkaufsbereit ist. Hier heißt es, gut zu kalkulieren, zu planen und vorbereitet zu sein.“ Dustin möchte nach seiner Ausbildung die Weiterbildung zum Handelsfachwirt machen, um danach Regionalverkaufsleiter zu werden. Er hat sich zum Ziel gesetzt, selbst mal Auszubildende einzustellen und anzuleiten. (ba)

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