“Mein Bestes geben!”

Kevin ist im ersten Lehrjahr als Anlagenmechaniker mit Schwerpunkt Schweißtechnik bei der Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH und ist motiviert, richtig loszulegen. Das liegt auch daran, dass er in seiner Freizeit verantwortungsbewusst Fußball-Mannschaftskapitän ist und seine Aufgaben gewissenhaft ausführt. Wenn Kevin nicht gerade im Betrieb arbeitet oder für die Berufsschule lernt, bastelt er leidenschaftlich an seinem Moped. Wie Kevin das alles managt, berichtet er jetzt:

Anlagenmechaniker mit Schwerpunkt Schweißtechnik (m/w/d)

Als Anlagenmechaniker fertigst du Bauteile und montierst sie zu Baugruppen. Du verwendest diverse Arbeitstechniken wie Heften, Anreißen, Schweißen, Löten, Biegen und Sägen. Technische Zeichnungen zu lesen und danach Teile anzufertigen, gehört auch zu deinem Aufgabenbereich. Die Ausbildung erfolgt im dualen System im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule sowie in spezifischen überbetrieblichen Lehrgängen.

Dauer: 3,5 Jahre

Voraussetzungen:

Du solltest handwerkliches Geschick sowie technisches Verständnis mitbringen und Spaß an Mathe und räumliches Vorstellungsvermögen haben. Als Anlagenmechaniker fertigst du Bauteile und montierst sie zu Baugruppen. Du verwendest diverse Arbeitstechniken wie Heften, Anreißen, Schweißen, Löten, Biegen und Sägen. Technische Zeichnungen zu lesen und danach Teile anzufertigen, gehört auch zu deinem Aufgabenbereich. Die Ausbildung erfolgt im dualen System im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule sowie in spezifischen überbetrieblichen Lehrgängen.

Chancen:

Nach der Ausbildung kannst du eine Weiterbildung zum Industrietechniker machen oder über eine Qualifikation den Meistertitel erwerben. Hast du Abitur, kannst du das Studium in Versorgungstechnik beginnen.

Foto: Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH

Wie bist du auf deinen Ausbildungsberuf gekommen?

In der 7. Klasse war ich zur Berufsvorbereitung in einer Werkstatt und konnte Flaschenöffner basteln. Das war für mich ein Klickmoment, dass ich mehr über Mechanik lernen möchte. Vor allem aktiv zu werden, mit Metall umzugehen und zu sehen, was ich alles kann, das war cool. Später habe ich erst im Internet gestöbert, was es für Ausbildungsstellen gibt. Mir war wichtig, dass ich was Handwerkliches in meiner Umgebung finde. Da bin ich das erste Mal über Dietzel Hydraulik gestolpert. Ein guter Freund aus meinem Fußball verein hat mir auch den Tipp gegeben, mich hier zu bewerben und das habe ich dann gemacht.

Wie sind die Anfänge deiner Ausbildung?

In der ersten Woche bin ich in die Produktion eingeführt worden. Sofort ins Geschehen, da bin ich voll dabei, da ich ein praktischer Typ bin. Hier konnte ich mir auch gleich ein gutes Bild von der Firma machen und das hat mir sehr gut gefallen. In der Produktion habe ich viele Rohre sägen dürfen. Von meinem Ausbilder bekomme ich viel Fachwissen vermittelt wie Messen, Anreißen, Sägen, Feilen und Schweißen. Schweißen steht im Vordergrund. Wir schneiden auch Gewinde. Bei Dietzel Hydraulik sind wir spezialisiert auf Verbindungstechnik für Hydrauliksysteme. Die Berufsschule ist in Weimar. Da bekommen wir die Basics über Messen und Schweißen vermittelt. Ich merke, es geht jetzt richtig los – ich freu mich drauf!

Was machst du noch in deiner Freizeit?

Ich spiele drei Mal die Woche Fußball und am Wochenende haben wir Turniere. Vor kurzem bin ich Mannschaftskapitän geworden und darf jetzt auch in der Herrenmannschaft mitwirken. Ja, zwei Mannschaften auf einmal ist viel, aber es macht mir viel Spaß. Es ist wichtig, dass man als Mechaniker einen gesunden Rücken hat und auch sonst körperlich und geistig fit ist. Beim Schweißen kommen schon Körperhaltungen vor die für den Rücken nicht gut sind. Der Sportausgleich ist mir wichtig, damit ich mit frischem Kopf für die Ausbildung lernen kann. Meine Zeit teile ich mir gut ein zwischen Arbeit, Berufsschule, Sport und an meinem Moped schrauben.

Kevins Tipps:

Ich kann jedem empfehlen, Praktika zu machen. Erfahrungen zu sammeln ist wichtig. Zwei linke Hände können gefährlich beim Schweißen werden. Interesse am Handwerk sollte man mitbringen.

Wie geht‘s weiter?

Nach der Ausbildung gibt es die Möglichkeiten, die Weiterqualifizierung als Industrietechniker zu machen oder den Abschluss als Meister. Ich persönlich kann mir nach der Ausbildung vorstellen, noch den Meistertitel zu erwerben. Ich freue mich darauf, wenn ich die Ausbildung gut bestanden und abgeschlossen habe. Und dann richtig loslegen kann. (ba)

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