Steinmetz und Steinbildhauer (m/w/d)

Mehr als auf den Stein klopfen

In Stein gemeißelt – sind zum Beispiel schmückende Ornamente. Und zwar wörtlich, denn Steinmetze und Steinbildhauer sind gefragt, wenn Natur‐ oder Kunststein (künstlerisch) gestaltet werden sollen. Neben Fassaden und Skulpturen bauen sie je nach Fachrichtung Treppen, Böden und Wände aus Marmor, Granit, Kalk‐ oder Sandstein, restaurieren bestehende „Steinkunstwerke“ zum Beispiel in Kirchen oder fertigen Plastiken, Ornamente und Grabsteine an. Sie spalten, behauen, schleifen und polieren Steine, stellen Mörtel, Beton und Betonwerksteine her, erarbeiten Gestaltungsvorschläge und zeichnerische Entwürfe und beraten Kunden. Sie arbeiten mit traditionellen Werkzeugen, aber auch mit modernen Maschinen. Voraussetzungen: Sehr wichtig sind Geschicklichkeit und eine gute Auge‐Hand‐Koordination, räumliches Vorstellungsvermögen, Kreativität und technisches Verständnis sowie gute Noten in Mathe und Kunst. Die dreijährige Ausbildung erfolgt in der Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten oder Steinmetzarbeiten und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Chancen: Neben Spezialisierungen, zum Beispiel auf Restaurierungsarbeiten oder Denkmalpflege, ist unter anderem die Weiterbildung zum Meister und damit der Schritt in die Selbstständigkeit möglich. (mü)

Foto: sculpture sur pierre – stock.adobe.com

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