“Industriekauffrau aus Leidenschaft!”

„Nach der Regelschule habe ich gleich für mich die Entscheidung getroffen, eine Ausbildung zu machen. Ziele wie mir den Führerschein zu finanzieren und Urlaub zu machen, standen für mich ganz oben dafür braucht man natürlich Geld. Ich habe mich schon immer für Wirtschaft und Industrie interessiert. Man nennt meine Ausbildung auch das kleine BWLStudium.“ Vanessa hat bereits mit 16 Jahren ihre Ausbildung als Industriekauffrau bei Lindig in Eisenach angefangen und ist jetzt am Ende ihrer Ausbildung.

Industriekaufleute (m/w/d)

Du bist Experte auf den Gebieten Wirtschaft und Industrie. Du wendest kaufmännische Abläufe an. Das bedeutet, dass du organisierst und an internen Prozessen arbeitest. Du bist im Kontakt mit Kunden und wichtig für den Vertrieb.

Dauer: 3 Jahre

Voraussetzungen:

Praktika in Unternehmen sind immer gerne gesehen. Die Basics in Word, Excel und PowerPoint solltest du draufhaben. Interesse an Unternehmen und wie deren Abläufe und Strukturen sind, solltest du mitbringen.

Chancen:

Nach deiner abgeschlossenen Ausbildung kannst du dich in verschiedenen Bereichen spezialisieren, ob Organisation, Kundenberatung oder Logistik – du bist ein Allrounder in der Wirtschaft.

Foto: privat

Vanessa schwankte anfangs zwischen der Büround der Industriekauffrau, hat sich aber für die Industriekauffrau entschieden, da es für sie persönlich noch mehr Einsatzmöglichkeiten gibt:

„Ich könnte in unterschiedlichen Branchen arbeiten, da ich durch meine Ausbildung alle betriebswirtschaftlichen sowie kaufmännischen Grundlagen erlernt habe und somit in sämtlichen Verwaltungsbereichen verschiedener Unternehmen arbeiten könnte. In den internen Abteilungen gibt es auch viel zu entdecken wie Buchhaltung, Vertrieb und Marketing.“ Während der Schulzeit hat Vanessa ein Betriebspraktikum in einer Versicherungsfirma gemacht, um die kaufmännischen Abläufe kennen zu lernen. Wichtig war ihr hierbei zu sehen, wie man richtig mit Kunden umgeht und die passenden Lösungen für diese zu finden. Spannend war für Vanessa in der Zeit zu sehen, wie ihr Mentor mit Kunden ins Gespräch kommt. „Die Erfahrung war vor allem wichtig für mich, um herauszufinden, ob ich mich wohl fühle in einem Bürojob oder ob ich doch eher eine komplett andere berufliche Richtung einschlagen möchte.“

Als Industriekauffrau ist Vanessa in vielseitigen Aufgabenbereichen eingesetzt.

Sie beschäftigt sich mit den kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Aufgabenbereichen wie Materialwirtschaft, Personal, Marketing, Buchhaltung, Personal und Vertrieb. Dazu gehören auch der Kundenkontakt, der Kundenservice sowie die Erstellung und das Einholen von Angeboten und Verträgen.

Die Ausbildung zur Industriekauffrau besteht aus Blockwochen:

eine Woche Schule, zwei Wochen im Betrieb, außerdem schicken die Ausbildungsbetriebe ihre Azubis zur überbetrieblichen Ausbildung. Die Lernfelder bauen vom ersten bis zum dritten Lehrjahr aufeinander auf, beispielsweise in der Buchhaltung: Im ersten Lehrjahr erlernt man die ganzen buchführungstechnischen Grundregeln. Vanessa berichtet, dass sie viele Dinge aus der Schule im Betriebsalltag anwenden und ausführen konnte. Die Anwendung im Unter nehmen gibt ihr die Sicherheit, das Gelernte praktisch umzusetzen. „Zwischenprüfungen gibt es natürlich auch, da sitzt man mit 100 anderen Azubis in einer großen Halle und schreibt seine Prüfungen“, berichtet die Azubine.

Auf die Frage „Was gefällt dir am meisten während deiner Arbeit?“, antwortet Vanessa ganz klar:

„Ich habe eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Im ersten und zweiten Lehrjahr war es die Vermietung von Arbeitsbühnen sowie Staplern und der Kundenservice. Jetzt im letzten Ausbildungsjahr kam ich in die Abteilung der Intralogistik. Die Abteilung befasst sich mit allen Themen rund um Regalsysteme und die passenden Flurförderfahrzeugen sowie fahrerlose Transportsysteme wie den Linde Robotics. Das macht mir am meisten Spaß und das möchte ich auch weiter vertiefen. Weitere Aufgaben sind der Kundenkontakt, meine Mitarbeit in der Organisation und Überwachung von Projekten und dann auch Lösungen bei Kundenproblemen zu finden – das ist schon echt toll!“ (ba)

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