Unterwegs im Auftrag der Region

Abi in der Tasche und unendliche Möglichkeiten, wie es weitergeht? Kennt Veronika nur zu gut. Heute ist sie 24, studiert Psychologie in Heidelberg und setzt sich gleichzeitig als Markenbotschafterin für ihre Heimat im Thüringer Bogen ein. Sie erzählt davon, wie aus Fernweh Verantwortung wurde und warum „Zuhause“ manchmal erst in der Ferne Sinn ergibt.

 

Veronika ist Markenbotschafterin ihrer Heimat. Foto: feelslike.media

Zwischen „Hier“ und dem „Dort“ unterwegs

Veronika wusste schon seit der 10. Klasse, dass sie nach dem Abi reisen und das Leben in seiner Vielfalt kennenlernen möchte, statt sich direkt auf eine Karriere festzulegen. „Meine Familie hat mir öfter gesagt, dass Reisen die Bildung des Lebens ist. Das ist mir wichtig, weil es noch mehr im Leben gibt, außer einen Beruf zu erlernen. Junge Leute müssen noch gar keinen feststehenden Plan haben, sondern sollten sich ausprobieren.“

Also jobben, Geld sparen und ab nach Neuseeland. Work & Travel, neue Kulturen, neue Perspektiven. Genau diese Zeit hat ihren Blick verändert. Denn während sie die Welt entdeckte, wurde ihr klar, was sie an anderen Orten vermisst. „Ich bin Fan davon, wenn man sich andere Kulturen und Lifestyles anschaut und vergleicht, was dort gut funktioniert und was Zuhause gut funktioniert. Erstens wird die Wertschätzung für die Heimat größer, weil Dinge, die es hier gibt, beispielsweise unser Gesundheitssystem, woanders nicht selbstverständlich sind. Außerdem nimmst du immer Input mit, den du nutzen kannst, um zuhause etwas Gutes zu bewirken.“

Aus dem Wunsch, wegzugehen, wurde irgendwann der Wunsch, etwas zurückzubringen. Das Gelernte, die Erfahrungen, den neuen Blick. Für das Studium lebt sie derzeit in Heidelberg, hat aber nicht vor, dauerhaft dort zu bleiben. Aktuell möchte sie sich zwar nicht festlegen, wo sie die Zukunft hinführen wird, stellt aber klar: „Ich gehöre nach Thüringen, aber auch in die Welt.“

In Thüringen Zuhause – und in der Welt

Ihre Heimat bleibt also ein Teil von Veronika. Deshalb engagiert sie sich als Markenbotschafterin für den Thüringer Bogen, einen Zusammenschluss aus dem Landkreis Gotha und dem Ilm-Kries, der oft als das Tor zum Thüringer Wald bezeichnet wird. Um zu zeigen, was die Region kann und warum sie mehr ist als eine Linie auf der Landkarte. Veronika will, dass Thüringen gesehen wird. Dass Menschen positive Bilder im Kopf haben und Perspektiven erkennen. „Ich denke es ist wichtig, an einem Ort zu leben, den man kennt und mag. Essen, Freizeitmöglichkeiten, berufliche und persönliche Perspektiven, das alles spricht die Menschen an und sorgt dafür, dass sie sich mit ihrer Region identifizieren. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.“

Veronika während ihrer Zeit in Neuseeland. Foto: privat

Darin spiegelt sich auch Veronikas Studienwahl wider. Sie liebt es, zu kommunizieren, in den Austausch zu gehen und andere zu motivieren. Psychologie war für sie deshalb eine Möglichkeit, Menschen wirklich zu verstehen und zu begleiten. Gleichzeitig eröffnet ihr das Studium viele Wege, sich weiterzuentwickeln und beruflich in die gewünschte Richtung zu orientieren, welche auch immer das letztlich sein wird.

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