Was macht die IHK eigentlich?

 

Du hast bestimmt schon oft von diesen drei Buchstaben gehört oder gelesen – IHK. Doch was macht sie überhaupt? Und was nützt sie dir? Das erklären wir dir jetzt.

 

WiYou.de erklärt´s: Was ist die IHK?

Was ist die IHK?

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist ein Dienstleister der regionalen Wirtschaft und vertritt die Interessen tausender Unternehmen. Insgesamt gibt es in Deutschland 79 Industrie- und Handelskammern.

Die IHK Erfurt ist das Sprachrohr und der Ansprechpartner von rund 59.500 Unternehmen in Nord-, Mittel- und Westthüringen. Jedes gewerbliche Unternehmen ist automatisch Mitglied in der IHK, außer es sind Freiberufler, reine Handwerksbetriebe oder landwirtschaftliche Betriebe. Die Handwerksbetriebe sind Mitglieder in der Handwerkskammer Mittel- und Nordthüringen (HWK).

Wie ist die Industrie- und Handelskammer aufgebaut?

Die IHK ist demokratisch aufgebaut. Es gibt eine Vollversammlung, in der Vertreter aller Branchen sitzen. Das reicht von der Industrie, über die Gastronomie bis zur Hotellerie und Logistik. Die Vertreter diskutieren über Pro und Kontra zu bestimmten Fragen und erarbeiten eine ausgewogene Position.

Was sind ihre Aufgaben?

1. Die IHK vertritt die Gesamtinteressen der Wirtschaft. Sie setzt sich für alle Gewerbetreibenden in ihrer Region ein. Somit muss sie alle Branchen im Blick behalten und mögliche Interessenkonflikte klären.

2. Auch öffentlich-rechtliche Aufgaben muss die IHK erledigen. Dazu zählen die Abschlussprüfungen von Auszubildenden. Sie werden von Prüfern der IHK-Mitgliedsunternehmen abgenommen. Die IHK überprüft auch die Ausbildung im Allgemeinen – also ob die Ausbildung dem Berufsbildungsgesetz gerecht wird und ob in deinem Arbeitsvertrag Gehalt- und Urlaubsansprüche stimmen.

3. Ein großes Aufgabenfeld ist der Service-Bereich. Unternehmer können sich an die IHK wenden, wenn sie Fragen zu beispielsweise Zollformularen, Steuer oder Rechtsanliegen haben. Auch wenn du als Azubi Probleme mit dem Ausbildungsbetrieb hast, kannst du dich an die Ausbildungsberater wenden. Sie können mit einer Schlichtung beauftragt werden. Darüber hinaus begleitet die IHK auch Unternehmensgründungen.

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