Neun Wege: Ausbildung zum Elektroniker (m/w/d)

Ohne Datenübertragung, Strom oder WLAN funktioniert heute nichts mehr. Der Elektroniker ist deswegen einer der gefragtesten Berufe. Doch Elektroniker ist nicht gleich Elektroniker. Denn da die Anforderungen je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlich sind, werden Elektroniker inzwischen in neun verschiedenen Schwerpunkten ausgebildet.

Elektroniker-Ausbildung in der Industrie

Informations- und Systemtechnik:

Du weißt über die neuesten Technologien und Entwicklungen von Informations- und Kommunikationssystemen Bescheid. Schließlich hast du die Geräte und Anlagen zusammengebaut und installiert.

Betriebstechnik:

Du verlegst Anschlüsse und Kabel, installierst Antriebe und bringst Sensoren an. Mit dem Laptop unterm Arm und dem nötigen Werkzeug begibst du dich bei Störungen im Maschinenpark auf Fehlersuche. (Dieser Schwerpunkt ist auch im Handwerk möglich.)

Maschinen und Antriebstechnik:

Du sorgst dafür, dass Maschinen laufen, denn du stellst Motoren her. Dafür fertigst du an Dreh- und Fräsmaschinen mechanische Bauteile wie Wellen, Lager und Gehäuse und montierst sie mit elektrischen Baugruppen, Komponenten und elektronischen Steuereinheiten zu Motoren. (Dieser Schwerpunkt ist auch im Handwerk möglich.)

Gebäude- und Infrastruktursysteme:

Du sorgst dafür, dass Gebäude mit Klimaanlagen, Heizungen und anderen elektronischen Leitungen ausgerüstet sind. Hat davon etwas den Geist aufgegeben, reparierst du es fachgerecht.

Automatisierungstechnik:

Hier richtest du hochkomplexe, rechnergesteuerte Industrieanlagen ein und hältst beispielsweise Industrieroboter am Laufen.

Geräte und Systeme:

Du erstellst verschiedene Komponenten und Kleinstteile und baust sie in die entsprechenden Systeme wie etwa Leiterplatten ein. Diese hast du vorab programmiert und wartest sie zudem regelmäßig.

Elektroniker-Ausbildung im Handwerk

Energie- und Gebäudetechnik:

Das ist der Beruf, den deine Eltern vielleicht noch unter dem „Elektriker“ kennen. Du schließt in Gebäuden elektrische Anlagen wie Alarmanlagen, Stromanschlüsse oder Lampen an.

Gebäudesystemintegration:

Wer intelligente Gebäudeausstattungen wie Smart Home möchte, braucht dich. Du vernetzt und installierst die Systeme der Gebäudetechnik.

Automatisierungs- und Systemtechnik:

Du sorgst zum Beispiel dafür, dass eine Fußgängerampel automatisch auf grün umspringt. Dafür installierst du Maschinen und Anlagen und schließt antriebstechnische Systeme an. Auch Programmieren zählt zu deinen Aufgaben.

Elektroniker-Ausbildung

Foto: romaset – stock.adobe.com

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