Hotelfachleute (m/w/d)

Als Hotelfachmann kümmerst du dich in allen Bereichen eines Hotels gewissenhaft um das Wohl der Gäste – auch nachts oder am Wochenende.

Aus­bildungs­dauer: 3 Jahre

 

Hotelfachleute Ausbildung

Damit Gäste ihren Aufenthalt vollends genießen können, kümmern sich fleißige Hotelfachmänner und -frauen um deren Wohl. Bald auch Lilli. Fotos: Radisson Blu

Hotelfachleute: Langeweile? Fehlanzeige!

Bereits während der Schulzeit nahm die heute 21-Jährige einen Minijob in einer kleinen Herberge an. Mittlerweile absolviert sie eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im „Radisson Blu“ in Erfurt, in dem ihre praktische Ausbildung stattfindet. Egal ob Rezeption, Küche, Restaurant, Verkauf, Housekeeping oder Buchhaltung – Lilli durchläuft alle Abteilungen für etwa vier Monate, da sie später auch in allen Bereichen eingesetzt werden kann. So erlernt sie vor Ort, welche Handgriffe und Fähigkeiten im Hotelbetrieb wichtig sind. „Ich habe meine Entscheidung nie bereut. Ich mag den Kundenkontakt, meine Kollegen sind toll und die Arbeit wird nie langweilig“, erklärt die Auszubildende.

Was Hotelfachleute alles auf den Kasten haben

Alle zwei Wochen erfolgt der Wechsel zur Berufsschule des DEHOGA Thüringen in Erfurt. Hier lernt Lilli die theoretischen Grundlagen des Hotel- und Gastgewerbes. Dazu zählen unter anderem die Getränke-, Gläser-, Besteck-, Geschirr- und Wäschekunde. Auch der freundliche Umgang mit Gästen, die Beschwerden haben, wird hier geübt. Warenbestellungen, Betriebsführung, Buchungen, Marketing, Verkauf und Beratung sowie das Erstellen von Menükarten sind ebenfalls Bestandteile der theoretischen Ausbildung. Mit zusätzlichen Lehrgängen zu Themen wie Wein und Ernährung vertieft Lilli ihre Kenntnisse.

Rezeption statt Büro

Ein typischer Bürojob käme für die 21-Jährige nicht in Frage, denn Lilli möchte später an der Rezeption arbeiten. Ihre Abschlussprüfungen legt sie bereits Ende 2023 nach nur zweieinhalb Jahren ab. Das ist möglich, weil sie ein Abitur hat und sehr gute Noten in der Berufsschule vorweisen kann. Danach würde sie gern ein halbes Jahr auf einem Schiff arbeiten und die weite Welt sehen, bevor sie wieder zur „Radisson-Familie“ zurückkehrt. Als Hotelfachfrau kann man nach der Ausbildung auch in Pensionen, Kurkliniken und im Ausland arbeiten. Mit einer Weiterbildung zum Hotelmeister erlangt man noch mehr Verantwortung und mit dem Abitur kann man im Anschluss zum Beispiel Tourismus studieren.

Was du für die Ausbildung mitbringen solltest

Wenn du dich für eine Hotelfachausbildung interessiert, solltest du in der Schule gut in Mathematik, Deutsch und Englisch aufpassen. Das erleichtert deinen Arbeitsalltag, wenn du zum Beispiel Rechnungen ausstellst oder Gäste aus dem Ausland berätst. Grundsätzlich wird dir aber alles Wichtige in deiner Ausbildung beigebracht. Mit einem guten Realschulabschluss, etwas Wissen über deinen potenziellen Arbeitgeber, Ortskenntnissen sowie einem offenen, authentischen Auftreten kannst du beim Bewerbungsgespräch punkten. Auch Organisationstalent, eine sorgfältige Arbeitsweise, Freude an Kommunikation und Kritikfähigkeit sind vorteilhaft – genau wie ein Praktikum vor Ausbildungsbeginn, bei dem du herausfinden kannst, ob dein Traumjob das Richtige für dich ist. (kp)

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