Kaufleute für Digitalisierungs­ma­nage­ment (m/w/d)

Darum geht’s:

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement bilden die Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem IT-­Bereich. Sie bieten IT­-Lösungen, analysieren Daten und helfen Unternehmen dabei, ihre Prozesse zu digitalisieren.

Aus­bildungs­dauer: 3 Jahre

Voraussetzungen:

Da du viel mit Kunden im Kontakt stehen wirst, solltest du aufgeschlossen und geduldig sein. Gutes Englisch ist wichtig, weil die gängigen Programmiersprachen auf Englisch sind.

Chancen:

Nach Abschluss der Ausbildung kannst du dich zum Techniker – Informatik weiterbilden lassen. Wenn du eine kaufmännische Weiterbildung machst, wirst du IT-Fachwirt oder Betriebswirt in der Informationsverarbeitung. Es gibt interessante Studiengänge, wie zum Beispiel Informatik und IT-­Management.

 

Ausbildung: Digitalisierungsmanagement

Foto: Albos Computer GmbH

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement: Jetzt wird’s digital

Vielleicht hast du die Klage schon von deinen Eltern oder älteren Freunden und Geschwistern gehört: Auf der Arbeit funktioniert die Technik nicht und sie mussten den IT-­Support anrufen. Am anderen Ende der Telefonleitung sitzen Menschen wie Benjamin und lösen das Problem. Benjamin ist im ersten Jahr seiner Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement bei der Albos Computer GmbH in Bad Salzungen.

Die Ausbildung wird in vier Einsatzgebiete aufgeteilt: Betriebliche Steuerung und Kontrolle, Organisations­- und Prozessentwicklung, Produktentwicklung und Marketing sowie IT­-Systemlösungen. Benjamin ist insbesondere in Letztgenanntem tätig. Dort hat er schon einiges an Erfahrung gesammelt. „Die ersten Wochen habe ich mich selbstständig mit den Programmen auseinandergesetzt. Denn hier wird der Ansatz verfolgt, dass man sich etwas besser merkt, wenn man es selbst herausfindet“, erklärt der 23-Jährige.

Für die Kunden da sein

„Dann war ich bei vielen Kundengesprächen dabei und habe nach und nach bei Support-­Fällen mitgearbeitet, bis ich dann selbstständig mit Kunden gesprochen habe.“ Natürlich unterhält er sich nicht nur mit den Kunden, sondern hilft ihnen bei der Ersteinrichtung von Programmen, konfiguriert mit ihnen die Software und versucht, Lösungen für sie zu finden. Zu Benjamins kaufmännischen Aufgaben gehört es unter anderem, Angebote, Lieferscheine und Lagerscheine auszufüllen und zu verschicken, berichtet er. Da er jedoch noch am Anfang seiner Ausbildung stehe, sei er bisher noch nicht so oft in der Büro-­Arbeit eingesetzt gewesen.

Zwischen Experten und Unwissenden vermitteln

„Am meisten Spaß macht mir die Teamarbeit. Es kommen so viele verschiedene Kompetenzen zusammen, wenn wir nach einer Lösung für einen Kunden suchen. Ich weiß genau, was der Kunde möchte, denn mir hat er es ja gesagt. Und die Programmierer wissen, was tatsächlich möglich ist“, erklärt er. Zudem sei es schön zu sehen, wie die technischen Lösungen umgesetzt werden. „Da war es früher bei einem Kunden vielleicht so, dass die Mitarbeitenden im Lager noch mit einem Zettel rumgelaufen sind und dort Sachen eingetragen haben. Jetzt haben sie ein Gerät, dass die Daten sofort auf einen Computer übermittelt, womit andere dann weiterarbeiten können. Es ist richtig schön zu sehen, was alles möglich ist.“

Die größte Herausforderung in seinem Job ist für Benjamin der Kundenkontakt. „Der Kunde spricht eine ganz andere Sprache als der Programmierer und ich bin derjenige, der das übersetzt. Manchmal ist es ganz schön schwierig herauszufinden, was der Kunde wirklich will oder wo das Problem liegt. Das ist anstrengend, macht aber Spaß.“

Worauf es ankommt

Deswegen sollten angehende Kaufleute für Digitalisierungsmanagement gute soziale Fähigkeiten und keine Angst vor Telefonaten haben. Benjamin sagt, dass man für diesen Beruf aufgeschlossen sein sollte, analytisch denken können sollte, um Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Schülern empfiehlt er ein Praktikum, um den zukünftigen Ausbildungsbetrieb besser kennenzulernen und herauszufinden, ob man überhaupt den ganzen Tag am Computer arbeiten möchte.

Noch bis vor wenigen Jahren nannte sich der Beruf Informatikkaufmann. In manchen Unternehmen wird er auch heute noch so bezeichnet. Dabei handelt es sich aber auch um den Beruf des Kaufmanns für Digitali­sierungs­management.

Dein Traumberuf?

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