Gießereimechaniker (m/w/d)

Die Arbeit von Gießereimechanikern steckt in vielem, was dich täglich umgibt. Vom Auto bis zum Windrad entsteht hier aus flüssigem Metall alles, was unsere Zukunft antreibt.

Aus­bildungs­dauer: 3,5 Jahre

 

Achtung, heiß!. Fotos: Chris Sommer-Blumenstein

Sounds Hot – Feuer frei in der Gießerei

Was macht ein Gießereimechaniker?
Gießereimechaniker sorgen dafür, dass aus flüssigem Metall hochwertige Werkstücke entstehen. Sie bereiten Formen und Kerne vor, überwachen Schmelzöfen, gießen Metalle wie Eisen oder Stahl und kontrollieren anschließend die Qualität. Dabei ist Genauigkeit genauso wichtig wie technisches Verständnis, denn schon kleine Abweichungen können große Auswirkungen haben.

Der Tag startet oft mit der Abstimmung welche Teile anstehen und welche Maschinen laufen. Danach geht’s an die Praxis: Formen bauen, Anlagen einstellen, Guss überwachen. Moderne Gießereien arbeiten stark automatisiert, trotzdem bleibt Handarbeit wichtig. Schutzkleidung gehört dazu, ebenso wie ein gutes Gefühl für Technik und Prozesse.

Finn (18) und Gino (19) sind gerade im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung bei der Silbitz Group GmbH in Silbitz bei Eisenberg. Finn steht im Schmelzbetrieb am Ofen, Gino ist Kernmacher und für die Innen- und Außenkonturen der gefertigten Teile zuständig. Beide sind sich einig: Der Beruf ist super abwechslungsreich.

Das lernst du in der Berufsschule
In der Ausbildung wechseln sich Betrieb und Berufsschule ab. Wichtige Fächer/Lernfelder sind unter anderem:

  • Werkstoffkunde (Metalle, Eigenschaften, Verarbeitung)
  • Fertigungstechnik und Gießverfahren
  • Technisches Zeichnen
  • Maschinen- und Anlagentechnik
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Gino ist Kernmacher und für die Formen der gegossenen Teile zuständig.

Finn steht am Ofen und schmelzt Metall ein.

Warum solltest du dich für den Beruf entscheiden?
Sowohl Gino als auch Finn sind über ein Praktikum auf die Ausbildung aufmerksam geworden. In der Praxis haben beide festgestellt, dass ihnen der Gießereialltag gefällt. Finn erklärt dazu: „Der Beruf ist sehr vielfältig und ich fand den Entstehungsprozess bis zum fertigen Produkt spannend. Vom Formen und Modellieren, übers Schmelzen und Gießen. Das ist schon interessant und macht Spaß. Also ich komme gern auf Arbeit.“

Tipps für Interessierte
Wer den Beruf lernen will, sollte technisches Interesse, Teamgeist und Lust auf praktische Arbeit mitbringen. Eine gewisse Hitzeverträglichkeit, Schichtarbeit und Verantwortung gehören dazu. „Außerdem sollte man Respekt vor dem Ofen mitbringen“, sagt Finn. „Das flüssige Metall, die Hitze, die Funken. Das sollte man nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen.“

Stell dich auch darauf ein, dass es in der Werkhalle zunächst ungewohnt riechen wird, immerhin wird hier viel mit Chemie gearbeitet.

Dein Traumberuf?

Dann finde bei BerufeMAP.de alle Unternehmen, die eine Ausbildung in diesem Bereich anbieten:

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