Koch (m/w/d)
Als Koch zauberst du aus frischen Zutaten kreative Gerichte, bist Teil eines eingeschworenen Teams und musst auch in stressigen Momenten einen kühlen Kopf behalten.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Ob am Herd oder an der Essensausgabe, Tobias ist auf Arbeit ein echter Allrounder. Fotos: Chris Sommer-Blumenstein
Koch: Am Herd Gas geben
Tobias ist 22, hat seine Ausbildung zum Koch abgeschlossen. Was er an seinem Beruf besonders mag, wo die Unterschiede zwischen Systemgastronomie und Restaurant liegen und wie der Dresscode für Köche aussieht, hat er uns im Interview erzählt.
„Das erste Lehrjahr ist am härtesten. Meiner Erfahrung nach steigen viele Azubis da schon aus,“ sagt Tobias, der in diesem Jahr seine Ausbildung zum Koch abgeschlossen hat. Drei Jahre, die es in sich hatten. „Die Arbeit als Koch ist schon hart, macht aber auch Spaß. Ich glaube, der Einstieg ist besonders schwierig, da es in der Berufsschule erstmal gar nicht so sehr ums Kochen geht, sondern um die Gastronomie an sich. Wirklich spannend wird es dann ab dem zweiten Lehrjahr.“
Der 22-Jährige hat die Berufsschule in Zeulenroda besucht. Dort war der Unterricht nach Themenblöcken organisiert. Erst standen Vorspeisen, Kartoffeln und Eier auf dem Plan, später dann die Königsdisziplinen Fleisch und Fisch. Im Ausbildungsbetrieb bei Globus in Gera sah das etwas anders aus. Im Hausrestaurant stand Tobias schon von Beginn an in der Küche. „Da ging es von den Zutaten her eher durcheinander. Ich wurde gleich in den Tagesablauf eingebunden und musste mit anpacken.“
Keine klassische Restaurantarbeit
In Restaurants arbeiten Köche meist im Hintergrund. Die Teller bringt das Servicepersonal an den Tisch. Bei Globus ist das anders. Die Küche ist offen, Gäste können beim Kochen zusehen und auch direkt mit den Köchen sprechen. „Natürlich sind nicht alle Gäste immer freundlich, aber ich mag diesen direkten Kontakt. Man bekommt ja schließlich nicht nur negative, sondern auch viel positive Rückmeldung“, sagt Tobias. Dazu kommt, dass die Arbeit in der Systemgastronomie anders aufgeteilt ist. „Bei uns gibt es nicht die klassischen Posten wie in einem Restaurant. Wir übernehmen die volle Bandbreite der Aufgaben.“
Vorsicht scharf! In der Küche muss Tobias gut auf seine Finger aufpassen.
Dresscode Küche
Und wie kleiden sich Köche? Anders als du vielleicht denkst, gehört bei ihm keine Kochjacke und auch keine meterhohe Kochmütze dazu. Stattdessen trägt er ein T-Shirt, eine Schürze und eine hitzebeständige Hose mit vielen Taschen. Eine Kopfbedeckung ist allein aus hygienischen Gründen zwar Pflicht, allerdings reicht dafür auch ein Basecap.
Koch zu sein bedeutet für Tobias, aus einfachen Zutaten etwas Besonderes zu zaubern. „Das macht den Beruf so kreativ. Man erschafft aus etwas Einfachem etwas Kompliziertes.“ Am liebsten bereitet er Pasteten, Desserts und Windbeutel zu. Damit der Beruf Spaß macht, braucht es aber mehr als nur Kochleidenschaft. Tobias empfiehlt Ausdauer, Neugier, Teamfähigkeit und Flexibilität, denn die Arbeitszeiten sind oft in Schichten. Außerdem kann ein dickes Fell nicht schaden. In stressigen Momenten geht es in Küchen schon mal ruppig zu. Und auch Ordnung ist unverzichtbar, denn ohne Struktur geht schnell etwas schief. „Aufräumen gehört definitiv zum Küchenalltag, aber ich denke, das kommt von ganz allein. Ich mache das inzwischen meist nebenbei.“
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