Revierjäger (m/w/d)

Der Wald als Arbeitsplatz

Klingt eher ungewöhnlich, aber ja, Revierjäger ist tatsächlich ein Ausbildungsberuf. Nicht für jeden, das ist klar, denn natürlich gehört das Regulieren der Wildbestände zu den Hauptaufgaben der Jäger und das heißt: Tiere erlegen.

Tierliebe ist trotzdem gefragt, denn auch das Pflegen der Tiere und das Sichern ihrer Lebensgrundlagen gehört zu seinen Aufgaben. Das betrifft dann auch nicht nur die Tiere selbst, sondern ebenso die Pflanzenwelt. Jäger legen unter anderem auch Schutzpflanzungen, Naturschutzflächen, Feldgehölze, Gewässer oder auch Streuobstwiesen an. Neben der Liebe zur Natur werden ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, handwerkliches Geschick, körperliche Fitness, eine gute Hand-Auge-Koordination, ein gut ausgeprägter Orientierungssinn sowie ein selbstständiges und umsichtiges Arbeitsverhalten vorausgesetzt.

Revierjäger arbeiten bei privaten, kommunalen und staatlichen Jagd- und Forstverwaltungen und betrieben sowie bei Jagd, Forst- und Naturschutzverbänden. Weiterbildungen ergeben sich unter anderem in den Bereichen Landschaftsökologie und Naturschutz; ebenso in der Prüfung zum Revierjagdmeister. (mü)

Foto: 2 bros media – pexels.com
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